Mein Jahresrückblick 2025

Das Jahr 2025 ist schon wieder vorbei? Ich habe doch erst den letzten Jahresrückblick verfasst. Und wenn ich mir den Beitrag nochmal anschaue, dann fühlt sich das wie eine Ewigkeit an. Liegt das alles wirklich erst ein gutes Jahr zurück? Und was ist in diesem Jahr passiert? Ich sehe uns noch mit Freunden auf dem Balkon stehen, das neue Jahr begrüßend und ein wenig fröstelnd. Nicht nur wegen der äußeren Kälte. Das Jahr stand auf Neuanfang und mir war ein wenig bang vor meinem Mut.

Heute weiß ich vermehrt, zu was ich fähig bin, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Ich spoilere mal: jede Menge.

Was waren meine Themen in 2025?

Meine Ausbildung zur Trauerbegleiterin

Ich hatte bereits im Jahr 2024 mit der Ausbildung begonnen und mein Ziel war es, möglichst konzentriert die Unterlagen durchzuarbeiten und mein Abschlusszertifikat in den Händen zu halten. Ich wollte loslegen und brauchte für mich die Sicherheit, dass ich qualifiziert genug bin, anderen Menschen aus ihrer Trauer zu helfen. Mitte Februar war es dann so weit, ich legte meine Prüfung ab und konnte loslegen. Aber wie lege ich los und was biete ich an? Mein Wunsch war es, Frauen online zu begleiten. Über eine Community, über einen Online-Kurs, mit den Mitteln, die mir selbst geholfen hatten. Und es reifte ein weiterer Wunsch in mir. Ich wollte ein eigenes Trauerbegleitungsbuch schreiben.

Mein eigenes Buch zur Trauerbegleitung wird wahr

Mithilfe von KI lässt sich eine Struktur für das Buch gut erstellen. Nicht, indem man akzeptiert, was die KI einem vorwirft, sondern indem man sich interviewen lässt und so Stück für Stück heranarbeitet. Nachdem die Struktur erstellt war, begann ich zu schreiben. Meine Geschichte zu erzählen und mit Anleitungen zu verweben, damit meine Leserinnen diese Schritte nachvollziehen und selbst anwenden können. Mir half dieses Buch, nochmal meine eigene Trauer selbst zu verstehen. In Kombination mit der Ausbildung war dieses Buch der Abschluss meiner eigenen Trauerzeit. Ich gab mir viel Mühe bei der Gestaltung. Es sollte nicht zu bunt werden, aber auch nicht so trist grau oder mit winzigen Buchstaben, die das lesen nicht wirklich angenehm machen. Und dann hielt ich mein Exemplar im Mai endlich in den Händen.

Inzwischen gibt es das Buch auch als gebundene Ausgabe und ich liebe es einfach. Den Geruch des Papiers, der feste Umschlag. Kein eBook kann das ersetzen. Ich gebe zu, das Bestellvolumen könnt größer sein, auch weil ich aktiv Marketing betrieben habe.

Mein Interview in der Tageszeitung

Um meine Bekanntheit zu steigern, ging ich aktiv auf die lokale Presse, sowie auf Fachmagazine im Bestattungswesen zu. Ich wurde interviewt und mein Interview wurde in der Tageszeitung veröffentlicht. Dieser Artikel fand auf alle Fälle Aufmerksamkeit, ich wurde von vielen Menschen darauf angesprochen und mein Buch verkaufte sich. Ein halbes Jahr später kam es zu einer weiteren Veröffentlichung in der Branchenzeitschrift Eternity. Das zeigt, dass Pressearbeit immer noch funktioniert und ein wirksames Mittel sein kann, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Workshop „Die fünf Sterbephasen“

Ich wollte es wissen. Obwohl ich beim Sterben meines Mannes dabei war, fühlte ich, dass da noch Dinge ungeklärt waren. Was passiert genau beim Sterben? Habe ich alles richtig gemacht? Warum konnte ich nicht erkennen, wie schlecht es ihm wirklich ging? Der Workshop fand in Darmstadt statt und ich fuhr dort hin, wissend, dass mich das Thema nochmal aufwühlen würde. Obwohl ich ja wusste, was auf mich zukam. Und tatsächlich nahm mich das Thema Atmen dermaßen gefangen, dass ich nur noch weinen konnte. Wie sehr hatte Andreas um Atem gerungen? Und wie sehr hatte ich gehofft, dass er endlich gehen konnte und sich der Brustraum nicht mehr so unnatürlich aufbäumte.

Nach dem Workshop wusste ich, das gehört alles zum Sterbeprozess dazu. Bei jedem Lebewesen. Die Unruhe, das Aufbäumen, die Atemnot, das Schwitzen, das Frieren. Und so konnte ich meinen Frieden schließen. Ich war da, ich hielt seine Hand, er war nicht alleine – denn er wollte nicht alleine sein. Etwas später nahm ich noch an einem „Letzte-Hilfe-Kurs” teil. Gewann nochmals wertvolle Informationen für mich und dass ich nichts anders hätte tun können. Sterbebegleitung kann traumatisch wirken, wenn man nicht vorbereitet ist. Und obwohl ich bei vielen Haustieren dabei war – zuletzt im Januar bei meinem fast 19 Jahre alten Hund Hoss – ist das nichts, was mich kalt lässt. Ich kann besser damit umgehen, aber natürlich kommen alte Wunden und alte Trauer wieder hoch.

Ab in die Sichtbarkeit – ich drehe Videos und fühle mich gut dabei

Im Januar begann ich mit meinem ersten Video auf Instagram. Vor Videos und dem freien Sprechen hatte ich einen Riesenrespekt. Was, wenn man mich nicht mag? Wenn man mich bewertet? Was, wenn ich kritisiert werde? Seit diesem Januar sind viele weitere Videos dazugekommen. Ich habe meine Angst abgelegt, spreche frei oder mit Manuskript und bin viel lockerer geworden. Inzwischen habe ich eigene Kurse eingedreht, mir einen neuen Hintergrund im Büro gestaltet, indem ich mir einen Eimer Farbe und ein paar Halterungen für die Akustikpaneele besorgt habe. Mein Schreibtisch wurde in den letzten 11 Monaten ein paar Mal verschoben. Zwar weiß ich durch meine Feng-Shui-Ausbildung, wie er stehen sollte, aber bei so einem verbauten Raum, der über zu viele Fenster- und Türöffnungen verfügt, kann der Tisch leider nicht so stehen, wie ich es gerne hätte.

Communitys – der Mensch sucht wieder mehr Interaktion

2025 war auch geprägt von KI. Schleichend und doch wie ein Tornado hat sie sich in die die tägliche Arbeit eingeschlichen. Ich habe mit neuen Technologien nie meine Berührungsängste gehabt. Meine ganze Biografie ist geprägt von Transformationen. Vom analogen Layout zum digitalen. Vom Einzug des Internet, der Mobilisierung der Telefonie, der Wandel vom klassischen Telefonat zu Videokonferenzen, das veränderte Marketing über Social-Media-Kanäle, verkürzte Aufmerksamkeitsspannen der zukünftigen Kunden und – wie schon erwähnt – über allem thront die KI, die sogar das Suchverhalten über Suchmaschinen radikal verändert hat.

Ich habe den Eindruck, dass diese Wucht an technologischen Veränderungen Menschen überfordert. Ich lese und höre überall von einer Social-Media-Müdigkeit. Und dass man nur dabei sei, weil es beruflich nun mal notwendig ist. Fake wird immer besser und immer schlechter zu erkennen. Was ist echt und was nicht und wem kann ich trauen? Der Wunsch nach tieferem Austausch und nach weniger, dafür wertvolleren Kontakten ist nicht nur meiner. Etwas, was die meisten soziale Plattformen unterbinden, weil es nur noch um lauter, bunter und messbar geht. Durch mein Online-Coaching bei Lea Ernst habe ich die Plattform Skook kennengelernt. Hier geht es um Austausch. Um Dialog. Und nicht um bunte Bilder oder um Medienkonsum.

Ich gründete also im August meine eigene Community, sie schien mir perfekt für den Austausch von Trauernden. Geschlossen, kostenlos, aber montarisierbar und es besteht die Möglichkeit, Kursinhalte zu hinterlegen. Was ich nicht bedacht habe, war die Tatsache, dass meine Zielgruppe sich nicht so leicht damit tut, sich virtuell zu öffnen. Meine Community hatte zwar einige Mitglieder generiert, aber ich schaffe es bis heute nicht, sie zu einem aktiven Austausch zu bewegen. Nun bin ich von dem Wunsch abgekommen, hier schnelle Ergebnisse zu erzielen. Die Community habe ich umbenannt und geöffnet. Anstatt nur trauernden Frauen Zugang zu geben, ist sie jetzt für all die Menschen Anlaufstelle zum Austauschen, die sich in einem Veränderungsprozess befinden und die sich ganz klar zum Leben wenden.

Ist Trauerbegleitung wirklich mein Business?

Inzwischen konnte ich auch mit mehreren trauernden Frauen in Kontakt treten. Einerseits, weil in diesem Jahr einige Menschen in meinem Umfeld verstorben sind und ich direkt nochmal gedanklich zurückkatapultiert wurde. Andererseits, weil meine kontinuierliche Social-Media-Arbeit Früchte trug. Ich wurde als Expertin wahrgenommen. Und nun fiel mir auf, wo das Manko bei meiner Online-Trauerbegleitungs-Ausbildung lag. Es gab keine Methodik. Ich spüre, dass mir da ein wichtiger Baustein fehlt. Und dass mein eigener Weg nur einen Bruchteil dessen abbildet, was möglich ist.

Ich besuchte im Oktober die Leben&Tod, um noch einmal zu spüren, ob diese Branche, das Thema Sterben tatsächlich mein Thema ist, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdienen möchte. Trauerbegleitung findet oft ehrenamtlich statt. Doch ich kann es mir nicht leisten, ehrenamtlich zu arbeiten. All das Drumherum, die Ausbildung, meine Website, meine Social-Media-Aktivitäten, das ist kein Hobby, das kostet Geld und dafür muss es einen Ausgleich geben. Die Messe war für mich ein wichtiger Indikator. Bestatter, Dienstleister, Trauer- und Sterbebegleiterinnen, das war meine Welt. Aber die Traurigkeit und die Hoffnungslosigkeit von Angehörigen erreichen mich mehr, als es mir guttut. Und ich spürte, dass eine Entscheidung getroffen werden will.

Zurück zu meinen beruflichen Wurzeln

Im Oktober sprach ich laut aus, was ich bislang dachte. Warum gehe ich nicht zurück in mein altes Business und zu meiner ursprünglichen Geschäftsidee, der fachlichen Unterstützung von Coaches, wenn sie ein Workbook erstellen wollen? Es gibt zwar hervorragende Tools, die dabei unterstützen können, aber so, wie nicht jeder Mensch in der Lage ist, sein Bad selbst zu fliesen, kann nicht jeder Coach ein eigenes Workbook gestalten. Ich möchte Coaches Feedback geben, bei Bedarf Hilfestellung leisten und ihnen zu ihrem Wunschprodukt verhelfen.

Die Gestaltung meiner eigenen Geschäftsunterlagen, meines Buches und meiner Marketingunterlagen zeigen mir, dass da noch ein Feuer brennt. Bereits im Mai wurde ich beauftragt, eine Broschüre neu zu gestalten – und ich hatte viel Spaß dabei. Den Folgeauftrag wickele ich gerade ab. Vielleicht hat es genau das gebraucht, um zu erkennen, wofür mein Herz wirklich schlägt. Und so begann ich im November, die Weichen neu zu stellen. Zurück auf Anfang.

Habe ich wertvolle Zeit verloren? Nein, auf keinen Fall, denn für mich war dieses Jahr 2025 ein Übergangsjahr, in dem ich noch einmal alte Wunden schließen konnte. Meine Community und die Workshops, die ich bereits angelegt habe, bleiben selbstverständlich. Jetzt, wo der Druck raus ist, damit Geld verdienen zu müssen, kann ich mit mehr Freude am Thema Trauerbegleitung dranbleiben. So intensiv ich das möchte und so oft ich das möchte.

Privater Rückblick

Mein größter Schmerzpunkt auf privater Ebene war der Fahrdienst, den ich weiterhin für meine Tochter leisten musste, weil sie noch keine Führerschein hatte und täglich zu ihrer FÖJ-Stelle kommen musste. Dieser Fahrdienst nahm täglich 3 Stunden in Anspruch und wir litten beide unter der Situation. Rückblickend betrachtet war es ok, da wir reichlich Schnee bekamen und ich sie als Fahranfängerin dort nicht hätte fahren lassen wollen. Schwarzwald auf 1000 Meter Höhe ist kein Zuckerschlecken. Im März hatte sie es geschafft und für mich brach eine neue Zeit der Freiheit an. Immerhin fuhr ich sie seit 9 Jahren täglich zur Schule, weil die Öffis einfach nicht passten.

Im Sommer kauften wir uns ein Wohnmobil. Schon lange geträumt, war es im Juli dann so weit. Unsere erste Minireise führte uns nach Beuron. Rosie, unsere Hündin hatte auch viel Spaß daran. Da meine Tochter im August ihre Ausbildung in Hamburg begann, richteten wir uns mit unserer Urlaubsplanung nach dem Einzugstermin und fuhren erst nach Amsterdam zum campen, dann nach Stove, um sie in ihre Wohnung zu begleiten und anschließend nach St. Peter Ording. Das Wetter war leider durchwachsen, aber an der Nordseeküste etwas besser, wie im Rest des Landes. Der Abschied von meiner Tochter war tränenreich. Sie loszulassen schmerzhaft, und doch war es etwas, was wichtig ist im Leben eines Menschen. Das Abnabeln von den Eltern. Durch den Tod ihres Papas waren wir beide noch enger verbunden. Und ich habe mir geschworen, dass meine Tür immer auf sein wird für sie.

Weitere Urlaubspläne gabe es leider nicht. Siggi, mein Partner, stand kurz vor seinem Vorruhestand. Da galt es, Urlaub zu sparen, weil wir nicht wussten, ob er noch Stunden nachholen muss. Seit dem 1. Oktober wohnt er nun dauerhaft hier, wir gewöhnen uns an die Dauerpartnerschaft, meine Tochter ist weg und es ist ruhig geworden im Haus.

Bruno zieht ein

Hoss musste ich im Januar gehen lassen. Und obwohl Rosie und Hoss keine innige Verbindung hatten, er fehlte einfach. Die Entscheidung für einen Hund brachte weitere Fragen mit sich: Sollte es ein Tierschutzhund sein, einer aus dem Tierheim oder einen vom Züchter? Mit 61 Jahren ist es nicht mehr so einfach, einen Hund aus dem Tierheim zu bekommen. Und wir entschieden uns für den Tierschutz – allerdings sollte es ein Hund sein, der schon in Deutschland auf einer Pflegestelle war. Rosie sollte entscheiden, wer einziehen darf. Der Hund, für den unsere Herz schlug und den Rosie kennenlernen durfte, bekam jemand anderes.

Bitter für uns, aber das Schicksal hatte andere Pläne.

Ein Anruf von Marita von den Fellnasen Stuttgart e.V. brachte all unsere Pläne aus dem Konzept. Bruno stand wieder zur Vermittlung und wir sollten ihn haben. Sofort. Also holten wir ihn am nächsten Tag ab. Das Auto voll mit Körbchen, Spielzeug und Hundefutter, mit Rosie, Hundebox und Leinen. Seitdem dreht Bruno hier einen Stein nach dem anderen um. Er zerstört, er zerrupft, er tobt und bellt und er liebt. Er ist so ein süßer, liebevoller Hund, der alle Herzen im Sturm erobert hat. Ok, das der Katzen nicht. Aber das wird. Er will sie nicht fressen, sondern nur spielen.

Mein Papa

Dreimal in diesem Jahr stand es auf der Kippe: das Leben meines Papas. Dreimal der bange Moment und die Frage, ob es jetzt so weit ist. Und wenn ich die Liebe sehe, mit der meine Mama sich um ihn kümmert – trotz ihrer 82 Jahre, dann weiß ich, dass es das ist, was ich mir auch von meiner Beziehung wünsche. Mit meinem Mann war es nicht zu schaffen, er lebt nicht mehr. Aber ich glaube an die Chance, die ich nochmal bekommen habe.

Zwei Bewerbungen – zwei Jobs

Im Januar beschloss ich, einen Minijob anzunehmen, um den finanziellen Druck aus meinem neuen Business herauszunehmen. Ich bewarb mich in der Pflege als Alltagsbegleiterin. Nach vier Tagen konnte ich nicht mehr. Nicht, weil ich nicht arbeiten kann, sondern weil mich der emotionale Druck so ausgelaugt hatte, dass ich nach Schichtende nur noch schlafend auf der Couch anzutreffen war. Mein größter Respekt gilt all denjenigen, die in der Lage sind, diesem Druck standzuhalten, ohne daran zu zerbrechen.

Meine zweite Bewerbung formulierte ich kalt in der Gastronomie. Selbstbewusst mit einem „ich kann das alles“. Den Job habe ich bekommen und übe ihn mit viel Freude aus. Einmal oder zweimal in der Woche in der Küche, Geschirr ein- und ausräumen, Essen zubereiten, Lebensmittel vorbereiten – ich mache es wirklich gerne. Die Chefs sind so, wie es sein sollte: wertschätzend, auf Augenhöhe, wahrnehmend. Natürlich erwarten sie dieses Verhalten auch im Gegenzug. Und ich bin stolz, zum Team zu gehören.

Mein Bauernhaus ist nicht mehr meins

Der Verkauf zog sich endlos hin und und ich dachte, es wird nicht mehr werden. Ich werde dieses Haus wie einen Betonklotz an mein Bein gebunden mit mir ziehen müssen. Gefühlt alle Steine, die sich in den Weg werfen konnten, waren im Weg.

Mein Fazit zum Jahresrückblick

Halleluja, ich dachte, das wird weniger. Dieses Jahr war geprägt von mutigen Schritten, die ich gegangen bin. Neues Business, Buchveröffentlichung, Videosichtbarkeit, ein Hund geht, ein anderer kommt, Auszug der Tochter, Einzug des Partners. Es wird nicht langweilig – das ist gut so, auch wenn ich mir manchmal ein ruhigeres Leben wünschen würde.

Worauf bin ich besonders stolz?

Auf meine Flexibilität. Wenn etwas nicht läuft, dann ändere ich es.

Auf mein Portfolio. Ich habe im Laufe meines Lebens viel gelernt. Nun heißt es, das Gelernte abrufen und anwenden zu können, anstatt immer mehr dazuzupacken.

Auf meine Lernfreude. Auch wenn neue Technologien mein Leben tangieren. Ich kapituliere nicht, sondern versuche, sie mir anzueignen. Nicht immer als Profi, aber so, dass ich weiß, wie sie funktionieren.

Was war die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe?

Mein Buch zu schreiben. Es ist die Basis für Weiteres. Durch dieses Buch habe ich Pressearbeit gemacht, ich habe etwas, was ich als White-Label-Produkt verkaufen kann und etwas, was anderen Frauen weiterhilft. Das fühlt sich großartig an.

Was habe ich über mich selbst gelernt?

Du kannst alles schaffen, wenn Du das möchtest. Und Deinem Leben immer wieder eine neue Richtung geben. Ist das nicht wundervoll? Ich habe einen tollen Job bekommen, der mich mit Freude erfüllt und bei dem ich eine ganz andere Seite von mir ausleben kann.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

Schütze Dich selbst vor den Energien anderer Menschen. Als Projektorin im Human Design mit vielen offenen Zentren fällt es mir schwer zu erkennen, ob das, was ich gerade fühle, zu mir gehört oder ein anderer Schmerz ist. Mein innerer Kompass ist laut und trotzdem ignoriere ich ihn manchmal. Es hat sich immer als falsch erwiesen, gegen ihn zu handeln.

Wofür bin ich besonders dankbar?

Für all die Liebe, die in diesem Haus wohnt. Das hört sich vielleicht etwas pathetisch an, aber mein Zuhause ist ein Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkomme. Es ist ein friedliches Miteinander und nach all der Verwirrung und Neuausrichtung ein Ruhepol, den ich liebe. Vielleicht ist es das bewusste Gestalten nach Feng Shui, aber ich fühle mich in jedem Raum wohl und so oft, wie in den letzten Monaten habe ich noch nie „Ich bin froh, hier zu wohnen.“ gesagt.

Was waren meine größten Herausforderungen?

Ganz klar das Loslassen. Mit dem Verkauf meines Hauses stand die finale Räumung vor. Etwas, vor dem ich mich lange gedrückt hatte. Denn jetzt galt es, alte Fäden durchzuschneiden. Mein neues Zuhause konnte all den Kram nicht aufnehmen. Es brauchte vier Container, die alles mit sich nahmen, was ich nicht mehr mitnehmen konnte. Der Auszug meiner Tochter das nächste Loslassen. Wir begleiteten sie dabei und trotzdem werde ich den Augenblick, als wir in ihrem noch nicht eingerichteten Zimmer standen und weinten, nicht vergessen. Ihr Zimmer ist unverändert und wenn sie im Dezember nach Hause kommt, dann freuen sich alle Bewohner des Hauses.

Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

Ich kann Video. Was hatte ich für eine Angst davor, mich selbst zu filmen. Selbstkritisch und voller Sorge, was die anderen von mir denken könnten. Dass ich Text vergesse und nicht weiß, was ich sagen soll. Inzwischen bin ich viel routinierter und habe auch vor dem Veröffentlichen keine Angst mehr. Augen zu und durch, sozusagen. Und ich kann auch Pressearbeit. Recherchieren, anschreiben, telefonieren. Ich habe alles gelernt in der Vergangenheit und jetzt kann ich es anwenden. Ich habe mich mit KI beschäftigt und nutze sie täglich. Nicht, um noch schneller und noch mehr Content zu generieren, sondern, um Strategien und Konzepte zu erarbeiten, die mich weiterbringen. Alles, was du hier zu lesen bekommst, stammt aus meiner Hand.

Was lasse ich in 2025 und nehme es nicht mit in 2026?

Meine Angst, noch nicht alles zu wissen, was ich wissen muss. Bereits das verfassen dieses Blogbeitrags zeigt mir, wie viel Fülle in meinem Leben herrscht und dass ich alle Fertigkeiten erlernt habe, die ich brauche, um ein Business zu betreiben, das mich mit Freude erfüllt und anderen Menschen weiterhilft. Selbst neue Technologien wie KI machen mir keine Angst, sondern sind eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Ich würde mir wünschen, wenn das andere Menschen motivieren würde, eigene Barrieren abzulegen und neue Wege mutig zu beschreiten.

Mein Jahr 2025 in Zahlen

Ich konnte meine Instagram-Follower von 100 auf 420 steigern. Die Anzahl an veröffentlichten Beiträgen ist bereinigt bei 226. Durch das Verwenden von Musik in den Reels, was professionellen Accounts nicht erlaubt ist, habe ich etliche Beiträge gelöscht. Meine veröffentlichten Blogbeiträge sind mit 12 beschaulich, dafür habe ich ein Buch geschrieben und mehrfach verkauft. Am Schreiben finde ich weiterhin große Freude und ich habe mir für 2026 die Veröffentlichung meines zweiten Buchs vorgenommen.

Mein Ausblick auf 2026

Was werde ich 2026 anders (besser) machen?

Wie eingangs bereits beschrieben, fiel im Oktober der Entschluss, mich wieder dem Layout zuzuwenden. Ich biete Coaches an, sie dabei zu begleiten, ein professionelles Buch oder Workbook zu veröffentlichen, das ihre Botschaft sichtbar macht, weil gute Inhalte es verdienen, gelesen zu werden. Dafür braucht es wieder einen gut gestalteten Instagram-Kanal, der Follower und Umsatz generiert. Durch meinen Aufbau in 2025 habe ich gelernt, vor der Kamera zu sprechen und Beiträge zu schreiben. In 2026 kann ich diese Erfahrungen anwenden.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Du bist Coach oder Unternehmer? Wir können zusammenarbeiten, wenn Du Deine Inhalte professionell gestaltet haben möchtest. Entweder indem ich Dich begleite und Dir Sicherheit gebe, oder indem Du mir die Komplettabwicklung überträgst. Ein Einstiegsangebot hierzu findest Du bei Workbookretter.

Du bist Inhaber eines Bestattungsunternehmens? Dann könnte mein Buch „Lass die Trauer los und lebe“ als Whitelabelprodukt für Dich ein passendes Angebot sein. Ich konfiguriere das Buch auf Deine CI mit eigenem Intro, damit Du für Deine Kunden ein wundervolles Angebot zur Trauerbegleitung hast.

Du bist Trauernde(r) und suchst einen Weg, wie Du wieder eine freudvolle Zukunft aufbauen kannst? Mein Buch „Lass die Trauer los und lebe“ ist ein wundervoller Weg, der Dir hilft, Deine Trauer zu verstehen und loszulassen. Und die Community „WendePunkt Leben“ ist der Raum, in dem Du Dich mit anderen Menschen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen, austauschen kannst.

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